Print bleibt wichtig

auch im digitalen Wandel
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40 Prozent unseres Gehirns beschäftigt sich permanent mit der Haptik. Die psychologische Bedeutung des Tastsinns erklärt, warum Print auch im digitalen Zeitalter wirkt.

Print bleibt wichtig

Print Power auf einen Blick

  • Der Tastsinn ist unser Wahrheitssinn. Haptische Eindrücke färben unsere Wahrnehmung und machen auch Kommunikationsmassnahmen glaubwürdiger
  • Haptisch optimierte Kommunikation erzeugt mehr Aufmerksamkeit, bleibt länger in Erinnerung und erzeugt eine grössere Resonanz
  • Haptisch hochwertige Druckerzeugnisse sind das ideale Umfeld für werthaltige Botschaften nach aussen

Im unserem Zeitalter sind alle auf unsere Bildschirme fixiert. Wischen ist das neue Blättern. Wo bleibt da unser Wunsch nach einem haptischen Erlebnis, wie es Papier ausmacht? 

Paradoxerweise zeigen gerade die Touchscreens auf, wie wichtig uns die Haptik ist. Studien belegen, dass das Berühren eines Produktbildes ein stärkeres psychologisches Besitzgefühl auslöst als ein Klick mit der Maus. Und überhaupt hat erst der Touchscreen den digitalen Boom des mobilen Internets möglich gemacht. Intensiv wird daran geforscht, die Oberflächen von Bildschirmen mit immer neuen Feedbacks so zu verbessern, dass wir User auch ein haptisches befriedigendes Erlebnis haben. Haptik ist in diesem Sinne sogar in der digitalen Welt „The Next Big Thing“. Trotzdem sind diese digitalen Stimuli noch weit weg von dem Erlebnis echter Berührung. Auf jeden Fall bietet Haptik noch viel Potenzial.

Ist dies in der digitalen Welt noch wichtig?

Unbedingt, denn der Mensch bleibt ein multisensorisches Wesen. Die digitale Revolution hat die menschliche Evolution nicht einfach überholt. Signale, die mehrere Sinne reizen, aktivieren das Gehirn. Sie erzeugen mehr Aufmerksamkeit und erhöhen die Erinnerung. Das Gehirn verzehnfacht mit jedem zusätzlichen angesprochenen Sinn seine Aktivität. Und auch hier zeigen Studien: Die gezielte Nutzung der Sinne bieten viel Potenzial, um Markenbotschaften effizient zu verankern. Das wurde im lange in digitalen Prozessen vergessen.

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Was macht den Tastsinn aus?

Unser Tastsinn wird häufig auch als Wahrheitssinn bezeichnet. Wir können uns ver-sehen, ver-hören, aber niemand sagt: „Hier habe ich mich ver-fühlt.“ Subjektiv ist der haptische Eindruck gleichbedeutend mit Wahrheit. Eine Botschaft, die ich über Haptik transportiere, ist deshalb sofort glaubwürdiger. So färben unbewusst haptische Reize unser Urteil.

Ist Haptik denn so wichtig?

Der Mensch nimmt immer multisensorisch wahr. Deshalb spielt die Haptik auch eine wichtige Rolle, wenn ich kraftvolle, visuelle Kommunikation gestalten will. Es gibt auch Bilder zum Anfassen. Denn was gucken wir gerne an? Klar – die Dinge, die wir auch gern anfassen würden. Wenn Bilder solche Motive haben, aktiviert dieser Bildreiz in unserem Hirn die gleichen Bereiche, als hätten wir den Gegenstand tatsächlich berührt. Emotionalisierte Werbung erreicht uns im Tiefen daher deutlich intensiver als rein rationale Informationen.

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